Internorga 2026: Energie, Innovation und die neue Lust am Veredeln
Mein Besuch auf der Internorga 2026 hätte kaum besser gewählt sein können: Am letzten Messetag angekommen, hätte man erwarten können, dass die Energie langsam nachlässt. Doch das Gegenteil war der Fall – insbesondere in der Startup-Halle B5.
Volle Energie bis zur letzten Minute
Was mich besonders beeindruckt hat, war die ungebrochene Dynamik der Gründer:innen und Teams vor Ort. Trotz vier intensiver Messetage waren die Stände weiterhin belebt, Gespräche wurden aktiv gesucht und geführt – mit Gastronom:innen, Großhändlern, potenziellen Partnern und auch Investor:innen.
Diese Ausdauer zeigt einmal mehr, wie hoch die Relevanz der Internorga als Plattform ist – und wie ernst es die junge Food-Szene mit ihrem Markteintritt meint. Hier wurde nicht einfach nur ausgestellt, hier wurde bis zur letzten Minute verkauft, gepitcht und vernetzt.
Der große Trend: Veredelung von Gerichten
Inhaltlich hat sich für mich ein klarer Trend herauskristallisiert: Applikationen zur Veredelung von Gerichten.
Es geht längst nicht mehr nur um das Hauptprodukt – sondern darum, wie sich bestehende Gerichte mit einfachen Mitteln geschmacklich aufwerten lassen. Genau hier setzen viele der spannendsten Startups an.
Besonders aufgefallen sind mir:
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That’s Kimchi mit einer außergewöhnlich guten Kimchi-Mayonnaise, die Fermentation und Convenience perfekt kombiniert
👉 https://www.thatskimchi.de -
NamNam mit ihrem intensiv aromatischen Chili Crunch, der sich vielseitig einsetzen lässt und geschmacklich sofort überzeugt
👉 https://www.namnamfoods.com
Diese Produkte treffen einen Nerv: Sie sind einfach in der Anwendung, liefern aber maximale Wirkung auf dem Teller – ein klarer Fit für die moderne Gastronomie.
Planted bringt Innovation auf den Teller
Auch im Bereich alternativer Proteine gab es spannende Entwicklungen. Planted hat auf der Internorga seine neuesten Produkte präsentiert:
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Ein pflanzliches Pastrami, das geschmacklich und in der Textur sehr nah am Original ist
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Weiterentwicklungen der Steak-Cubes, die besonders bei Verkostungen sehr gut ankamen
Hier zeigt sich deutlich, wie stark sich die Kategorie weiterentwickelt hat – weg von reinen Fleischalternativen hin zu eigenständigen, gastronomietauglichen Produkten.
Fazit: Qualität, Fokus und echter Marktfit
Die Internorga 2026 hat für mich vor allem eines gezeigt:
Die Food-Startup-Szene wird reifer, fokussierter und anwendungsnäher.
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Produkte sind nicht mehr nur innovativ, sondern konkret einsetzbar im Küchenalltag
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Der Fokus liegt stärker auf Mehrwert pro Anwendung statt nur auf Novelty
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Und: Die Gründer:innen bringen eine beeindruckende Resilienz und Vertriebsenergie mit
Gerade die Kombination aus Produktqualität und echter Marktorientierung macht viele der Konzepte hochinteressant – nicht nur für Gastronom:innen, sondern auch aus Investorensicht.
Ich bin gespannt, welche dieser Marken wir in den nächsten Jahren in der Breite im Markt sehen werden.
